Viele Menschen beschreiben es ähnlich:
„Ich fühle mich wie in Watte.“
„Mein Kopf ist benommen.“
„Ich stehe neben mir.“
„Es ist kein richtiger Drehschwindel – eher ein diffuser Zustand.“
Oft sind die Beschwerden schwer greifbar.
Untersuchungen wie MRT oder Blutwerte bleiben unauffällig. Trotzdem bleibt das Gefühl der Benommenheit bestehen.
Doch woher kann dieses Wattegefühl im Kopf kommen?
Was bedeutet Benommenheit eigentlich?
Benommenheit ist kein klassischer Drehschwindel.
Betroffene berichten eher von:
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diffusem Druckgefühl im Kopf
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Unsicherheit beim Gehen
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Konzentrationsproblemen
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„nicht richtig klar denken können“
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innerer Instabilität
Dieses Gefühl kann dauerhaft bestehen oder in Wellen auftreten.
Wenn medizinisch „alles unauffällig“ ist
Viele Patienten haben bereits:
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neurologische Untersuchungen
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HNO-Diagnostik
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MRT
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Blutuntersuchungen
Ohne klaren Befund.
Das kann zusätzlich verunsichern.
Denn die Beschwerden sind real – auch wenn sie nicht immer eindeutig messbar sind.
Die Verbindung zwischen Nacken, Atlas und Benommenheit
Der oberste Halswirbel – der Atlas (C1) – spielt eine besondere Rolle.
Er trägt nicht nur den Kopf, sondern liegt in unmittelbarer Nähe zu:
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wichtigen Nervenbahnen
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dem Gleichgewichtssystem
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der Durchblutung zum Kopf
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sensiblen Muskelrezeptoren
Der Nackenbereich liefert permanent Informationen an das Gehirn über:
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Kopfposition
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Raumlage
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Körperstatik
Gerät dieses fein abgestimmte System aus dem Gleichgewicht, können Symptome entstehen wie:
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Benommenheit
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Wattegefühl im Kopf
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Druck im Hinterkopf
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diffuse Schwindelgefühle
Warum treten Benommenheit und Nackenprobleme häufig gemeinsam auf?
Viele Betroffene berichten zusätzlich über:
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Nackenverspannungen
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Kopfschmerzen
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Kieferbeschwerden
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Stressbelastung
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Bildschirmarbeit
Der obere Halsbereich ist stark sensibel.
Bereits kleine funktionelle Veränderungen können das Zusammenspiel zwischen Muskulatur, Nervensystem und Gleichgewicht beeinflussen.
Ist der Atlas immer die Ursache?
Nein.
Benommenheit kann viele Ursachen haben.
Wichtig ist eine sorgfältige Abklärung möglicher medizinischer Gründe.
Wenn jedoch keine eindeutige organische Ursache gefunden wird, kann es sinnvoll sein, die obere Halswirbelsäule und die Körperstatik mit in die Betrachtung einzubeziehen.
Wann kann eine Untersuchung der Atlas-Region sinnvoll sein?
Wenn:
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Benommenheit länger besteht
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zusätzlich Nackenbeschwerden auftreten
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MRT und Neurologie unauffällig sind
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Schwindel kein klassischer Drehschwindel ist
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Beschwerden durch Kopfbewegungen beeinflusst werden
Ganzheitlicher Blick statt isolierte Symptom-Betrachtung
Das Zusammenspiel von:
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Atlas
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Halswirbelsäule
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Muskulatur
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Kiefer
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Körperstatik
kann Einfluss auf das Gleichgewichtssystem haben.
Ein ganzheitlicher Ansatz berücksichtigt diese Zusammenhänge.
Fazit
Ein anhaltendes Wattegefühl im Kopf kann belastend sein – besonders wenn keine klare Ursache gefunden wird.
Neben neurologischen und internistischen Abklärungen kann es sinnvoll sein, auch die obere Halswirbelsäule und die Atlas-Region in die Betrachtung einzubeziehen.
Jeder Mensch ist individuell.
Eine sorgfältige Untersuchung bildet die Grundlage für weitere Schritte.
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Atlasfehlstellung – Ursachen, Symptome und Zusammenhänge
Sie leiden unter anhaltender Benommenheit oder einem Wattegefühl im Kopf?
Wenn trotz ärztlicher Abklärung keine klare Ursache gefunden wurde, kann eine Betrachtung der oberen Halswirbelsäule sinnvoll sein.
Gerne informiere ich Sie persönlich über mögliche Zusammenhänge.
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