Behandlungsablauf
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Anamnesegespräch
In diesem Gespräch wird die gesundheitliche Situation des Patienten umfassend erörtert. Es erfolgt eine sorgfältige Berücksichtigung aktueller Beschwerden, möglicher Unfälle, des Trink- und Ernährungsverhaltens, verwendeter Nahrungsergänzungsmittel sowie eingenommener Medikamente. Ziel ist es, einen detaillierten Überblick über die Gesamtsituation des Patienten zu erstellen. Diese Anamnese dient als Vorlage und Grundlage für folgende Termine.
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Aufklärungsgespräch
Im Aufklärungsgespräch erläutere ich Ihnen die möglichen Zusammenhänge zwischen Ihren Beschwerden und einer Fehlstellung des Atlaswirbels. So erhalten Sie einen verständlichen Überblick über die zentrale Rolle des Atlas im menschlichen Körper und darüber, welchen Einfluss er auf Ihr gesamtes Wohlbefinden und Ihre Gesundheit haben kann.
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Messung
Um festzustellen, in welcher Position sich der Atlas befindet, führe ich zunächst einen Hüftrotations- und Beinlängendifferenztest durch. Dabei liegen Sie entspannt in Bauchlage auf der Behandlungsbank. Anschließend erfolgt ein Wirbelsäulenscan, mit dessen Hilfe mögliche Blockaden und Spannungszustände entlang der Wirbelsäule lokalisiert werden können. Auf diese Weise entsteht ein genaues Bild Ihrer statischen Situation.
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Behandlung
Anschließend folgt die eigentliche Behandlung: Mit beiden Mittelfingern berühre ich die seitlichen Fortsätze des Atlas und versetze ihn durch einen feinen energetischen Impuls in Schwingung. So erhält der Atlas die Möglichkeit, sich selbstständig in seine ursprüngliche, natürliche Position zurückzubewegen – gleichzeitig kann sich die gesamte Körperstatik entsprechend neu ausrichten. Die entstehende Schwingung setzt sich über die gesamte Wirbelsäule bis in den Bereich der Lendenwirbel sowie zum Kreuz- und Steißbein fort. Ein möglicher Beckenschiefstand kann sich dabei ausgleichen häufig zeigt sich dies daran, dass die Beine optisch wieder gleich lang erscheinen. Zum Abschluss überprüfe ich das Ergebnis mittels Hüftrotations- und Beinlängendifferenztests, bei dem die Veränderungen sanft und sichtbar kontrolliert werden.
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Ruhephase
Nach der Behandlung ruht der Patient etwa 30 Minuten, damit sich die neu ausgerichtete Körperstatik stabilisieren kann. In dieser Zeit laufen im Körper verschiedene Anpassungsprozesse ab. Feinfühlige Menschen berichten dabei häufig von Empfindungen wie Kribbeln an unterschiedlichen Körperstellen, Wärme- oder Kältegefühlen. Manche Patienten gleiten währenddessen auch in einen wohltuenden, tiefen Entspannungsschlaf.
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Nachgespräch
Nachdem ich den Patienten aus der Ruhephase abgeholt habe, führen wir ein kurzes Nachgespräch. Dabei sprechen wir unter anderem darüber, welche Empfindungen während und nach der Behandlung wahrgenommen wurden. Bei Bedarf empfehle ich gezielte Übungen, die den Anpassungsprozess bis zum nächsten Behandlungstermin unterstützen können. Wie viele Behandlungen nötig sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Auch wenn sich Beschwerden sehr schnell verbessern, bedeutet das nicht, dass die Behandlung abgeschlossen ist. Maßgebend ist der Zustand der Wirbelsäule bzw. die Atlasposition. So wird empfohlen, die Behandlung erst dann abzuschließen, wenn die Wirbelsäule eine optimale Statik erlangt hat und der Atlas zentriert geblieben ist. Danach ist eine regelmäßige Kontrolle alle 6 Monate als Prävention empfehlenswert.